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    Tour Status

    Tori will be touring in 2014 to support the release of Unrepentant Geraldines. The European legs runs from May through June and the North American legs spans July and August. We do not know if additional dates elsewhere will be added.

    Other News Sources
    Current Release

    Unrepentant Geraldines (album, 2014)
    Release Dates:
    May 9 - Germany/Netherlands
    May 12 - UK/France
    May 13 - North America
    May 16 - Australia
    Recent Releases

    Gold Dust (album, 2012)

    Night of Hunters (album, 2011)

    Midwinter Graces (album, 2009)
    Abnormally Attracted To Sin (album, 2009)

    Live at Montreux 1991/1992 (DVD, 2008)

    American Doll Posse (album, 2007)

    A Piano (boxed set, 2006)

    Pretty Good Years
    (bio, 2006)

    Fade To Red
    (DVD, 2006)
    Cherries On Top
    comic book tattoo Comic Book Tattoo (book, 2008)

    News: Relevant.de Interview (September 21, 2012)

    Posted by woj on Wednesday, September 26, 2012 | Articles

    [I worked with The Metropole] because they were the ones who invited me. It is not always the case that the most famous man gets the woman. It is the man who thinks to ask them.

    In an interview for Austrian website Relevant, Tori answers questions about Gold Dust, working with the Metropole Orkest, The Light Princess and, for the first time that we can recall, Transmission Galactic, the record label that she’s founded.

    Jump the cut for the original German and Google-translated English of the interview.


    Tori Amos blickt auf ihre Karriere zurück

    Zwanzig Jahre nach ihrem Albumdebüt mit “Little Earthquakes” blickt die 48-jährige US-amerikanische Singer-Songwriterin Tori Amos in ihrem 13. Studioalbum auf ihre Karriere zurück: Für “Gold Dust” (Universal) hat sie mit dem holländischen Metropole Orkest 14 Titel aus früheren Alben in neuen Arrangements aufgenommen.

    Anlässlich der Veröffentlichung und kurz vor dem Start ihrer Mini-Tour traf die APA die Musikerin zum Interview.

    APA: Wie kamen Sie auf die Idee, sich hinzusetzen und Ihren Song-Katalog aus 20 Jahren zu studieren, um Lieder zu finden, die Sie mit Orchester noch einmal aufnehmen wollen?

    Tori Amos: In den vergangenen zwei Jahre hat sich mein Leben dramatisch verändert. Es begann damit, dass ich dem Universum anvertraut habe, dass ich noch einmal sehr gerne mit einem Orchester spielen würde, bevor ich gehe. Natürlich hoffe ich, dass ich bis dahin noch ein bisschen Zeit habe, aber ich wollte das wirklich sehr gerne machen. In der Klassik-Welt nimmt man alle Instrumente gleichzeitig auf – in der Pop-Welt funktioniert es ganz anders. Ich sitze im Studio ganz alleine den Toningenieuren gegenüber und muss dennoch meine ganzen Emotionen auspacken. Dann werden die Aufnahmen hin- und her geschickt und bearbeitet und die Instrumente werden zu meinem finalen Track hinzugefügt. Da hat mich das Metropol Orchester eingeladen, mit ihm ein Konzert zu spielen. Ich hatte niemals zuvor live mit einem Orchester gespielt und habe mich daher mit Elan in die Vorbereitung geworfen, obwohl ich mitten in der Arbeit für mein Album “Night of Hunter” war, bei dem ich mich mit Musik der alten Meister beschäftigt habe. Ich hab also ein ganzes Jahr praktisch nicht geschlafen und bin ständig zwischen diesen Projekten hin- und hergesprungen.

    APA: Wenn Sie schon immer mit einem Orchester arbeiten wollten – warum haben Sie nicht eines der berühmten gefragt? Warum dieses nur wenigen bekannte holländische Orchester?

    Tori Amos: Weil sie es waren, die mich eingeladen haben. Es ist nicht immer so, dass der berühmteste Mann die Frau bekommt. Es ist der Mann, der daran denkt, sie zu fragen. Mein Mann Mark ist ein sehr ruhiger Mensch, nicht viele kennen ihn. Aber er war derjenige, der mich gefragt hat, ob ich ihn heiraten möchte. Die lauten, umtriebigen Typen ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich, aber die ruhigen stellen die richtigen Fragen.

    APA: Wie war die Erfahrung, mit dem Orchester zu spielen?

    Tori Amos: Schon bei den Proben haben die verantwortlichen Leute von der Deutschen Grammophon gesagt: Wir müssen das dokumentieren! Irgendetwas ist anders, man erkennt die Stücke wieder, aber sie haben eine ganz andere Art von Energie. Erst da ist die Idee einer Plattenaufnahme entstanden. Wir wollten aber kein Live-Album und wir hatten von dem Konzert auch keine wirklich brauchbare Aufnahme, denn ich habe vieles erst währenddessen gelernt. Ich habe etwa gemerkt, dass du mit einem Orchester nicht jammen kannst. Ich komme aus einer Welt, wo ich mit meinen Musikern auf der Bühne improvisieren kann, wir verständigen uns mit wenigen Blicken. Mit einem Orchester kannst du aber nicht improvisieren, das muss alles ausgemacht und geprobt sein. Die Musiker müssen wissen, was kommt.

    APA: Haben Sie nie daran gedacht, für diese ganz neue musikalische Situation auch ganz neue Songs zu schreiben?

    Tori Amos: Nein. In “Gold Dust” geht es ums Sammeln und Bewahren von Erinnerungen. Es hat eine Art von Logik, zurück zu den Meistern zu gehen, ihre Musik zu analysieren und zu variieren, und sich daraufhin neu mit der eigenen Musik auseinanderzusetzen. 20 Jahre nach “Little Earthquakes” war es der richtige Zeitpunkt, zurück zu den entscheidenden Kreuzungen meines Wegs zu gehen und sich zu überlegen, was da passiert ist. Bevor ich weitergehen kann, muss ich mich orientieren, woher ich komme. Wir werden für die Tour auch ein paar “Night of Hunters”-Stücke für großes Orchester arrangieren.

    APA: Wird es mehr Termine der neuen Tour geben als die paar Konzerte in Belgien, London, Berlin und Warschau, die bis jetzt angekündigt sind. Kommen Sie damit auch nach Wien?

    Tori Amos: Nein. Orchester hin- und herzufliegen ist eine große Sache. Insgesamt sind es um die 60 Leute. Es sei denn, Bernie Ecclestone will mich adoptieren. Dann kann man noch einmal darüber reden.

    APA: Wie ist es Ihnen bei Ihrer Wiederbegegnung mit sich selbst gegangen?

    Tori Amos: Ich denke, ich habe die verschiedenen Phasen und Stile meiner Kompositionen gut studieren können. Und ich habe auch gemerkt, dass ich früher nicht viel gelacht habe. Ich war ziemlich couragiert, aber ich konnte sehr leicht in große Traurigkeit verfallen. Heute bin ich Mutter eines sehr fröhlichen britischen Mädchens und kann mich sehr schnell aus solchen Stimmungen befreien – einfach, indem ich meinem Mann und meiner Tochter zuschaue. Väter und Töchter können eine tolle Beziehung haben. Ihre basiert viel mehr auf Spaß und gemeinsamer Technik-Begeisterung als auf Autorität. Meine eigene Beziehung zu meinem Vater war ein ziemliches Auf-und-Ab. Aber mein Vater hat immerhin an Frauenrechte geglaubt und daran, dass Frauen über ihren Körper bestimmen sollen. Für einen Methodistenpfarrer war das ziemlich progressiv.

    APA: Glauben Sie, dass die Situation für junge Frauen heute leichter ist als zu Beginn Ihrer Karriere, als Sie mit Ihren Songs für Frauenrechte eintraten?

    Tori Amos: In mancher Weise ja, es sind Fortschritte gemacht worden. Aber immer wieder erzählen mir Menschen, wie schlimm die Situation bei Prostitution und Menschenhandel ist. Ich bin ja nach wie vor Teil des (von ihr mitgegründeten, Anm.) Frauennotruf-Netzwerks und die Informationen, mit denen wir da konfrontiert werden, zeigen uns, dass das nicht in Mumbai oder sonst wo passiert, sondern überall, in New York City ebenso wie in Europa. Und sicher auch in Wien. Überall geraten Frauen in sklavenähnliche Abhängigkeit und wissen nicht, wie sie sich davon befreien können. Und das im 21. Jahrhundert! Viele Frauen kommen zu mir und erzählen über ihre persönliche Beziehung zu manchen meiner Songs, und dass sie ihnen die Augen geöffnet hätten.

    APA: Würde nicht gerade dieser Befund dafür sprechen, nach zwei Konzeptalben mit altem Material wieder neue Songs zu schreiben und diese Dinge zu reflektieren?

    Tori Amos: Das stimmt, aber wenn man einmal mit der Musik der großen Meister gearbeitet hat, muss man sich neu orientieren, bevor man weitergehen kann. Wenn man in die vierte Dimension vorstoßen will, muss man erst einmal hier alles im Griff haben. Aber der nächste Raketenstart wird das Musical “The Light Princess” sein, das ich für das National Theatre (London, Anm.) schreibe. Es ist einerseits ein Märchen, muss aber Mädchen und junge Frauen von heute interessieren. Das ist eine Herausforderung. Das Buch stammt aus dem 19. Jahrhundert, mit einer ganz anderen Perspektive auf Frauen. Wir arbeiten schon seit fünf Jahren daran, Samuel Adamson, der mit mir gemeinsam auch die Songtexte geschrieben hat, ist der Autor. Schon beim Rückflug werde ich wieder an den Kompositionen dafür sitzen. 2013 soll ein Premierendatum bekannt gegeben werden. Aber es ist eine große Sache, die da auf die Beine gestellt wird, die gemeinsame Arbeit von vielen Menschen.

    APA: Sie scheinen diese Situation zu mögen – nicht mehr nur Sie alleine mit dem Klavier?

    Tori Amos: Es ist eine ganz andere Erfahrung. Aber beim Komponieren gibt es immer eine Ebene der Einsamkeit. Ich versuche die Musen zu besuchen, aber ich kann nicht einfach an ihre Tür klopfen und sagen: Hey, jetzt würde es mir gerade passen. Das wäre natürlich einfacher. Heute habe ich mehrere Rollen – Ehefrau, Mutter und Künstlerin. Man kann sich aber nicht dreiteilen. Wenn man schreibt, muss man seinen Stift ordentlich spitzen und unangenehme Dinge unters Mikroskop legen. Ein Kind möchte aber eine unterstützende, liebende Mutter, keine alles kritisierende – so ziehe ich mich eben manchmal zurück. Deshalb reise ich viel. Cornwall ist das Zuhause von Mark, er ist Brite. Tash, unsere Tochter, besucht in London die Schule.

    APA: Fühlen Sie sich selbst als Amerikanerin oder Britin?

    Tori Amos: Ich bin Amerikanerin, keine Frage. Ich habe keinerlei Rechte in Großbritannien. Ich bin dort nur Gast. Aber für mich stimmt das so. Mark und ich haben eine “bikontinentale” Beziehung – vielleicht das Geheimnis einer guten Ehe.
    APA: Sie haben kürzlich auch ein eigenes Label gegründet, “Transmission Galactics”. Offenbar glauben Sie an die Zukunft des Musikverlegens?
    Tori Amos: Ich glaube an die Zukunft künstlerischer Entwicklung. Es nimmt sich aber kaum mehr jemand die Zeit dafür. Labels wollen nicht mehr in etwas investieren, was nicht sofort Geld bringt. “Transmission Galactics” ist ein Kollektiv von ein paar Leuten. Es steckt aber noch in den Kinderschuhen. Der Gedanke dabei ist, ohne Druck Künstlern Zeit für ihre Entwicklung zu geben und sie dabei zu unterstützen.


    Tori Amos looks back on her career

    Twenty years after their debut album with “Little Earthquakes,” the 48-year old American singer-songwriter Tori Amos looks at her 13th Studio album of her career back in: “Gold Dust” (Universal) she recorded with the Dutch Metropole Orkest 14 tracks from previous albums in new arrangements.

    To mark the release and just before the start of their mini tour of the APA met the musician for an interview.

    APA: How did you come up with the idea to sit down and study your song catalog from 20 years to find the songs you want to record with an orchestra again?

    Tori Amos: In the past two years, my life has changed dramatically. It started when I was entrusted to the universe that I would love to play again with an orchestra, before I go. Of course, I hope that by then I still have a little time, but I wanted to do really like. In the classical world, take all the instruments at the same time – in the pop world, it works quite differently. I sit in the studio all alone against the engineers and have yet to unpack all my emotions. Then the images sent back and forth and processed and the instruments to be added to my final track. Since the Metropolitan Orchestra has invited me to play with him a concert. I had never played live with an orchestra and threw myself therefore with Elan in preparation, although I in the midst of working on my album, “Night of Hunter” was where I was involved with music of the old masters. I have not slept for a whole year and I’m almost constantly between these projects and forth hergesprungen.

    APA: If you always wanted to work with an orchestra – you asked why not one of the famous? Why this little known Dutch orchestra?

    Tori Amos: Because they were the ones who invited me. It is not always the case that the most famous man gets the woman. It is the man who thinks to ask them. My husband Mark is a very quiet man, not many know him. But he was the one who asked me if I would marry him. The loud, bustling types attract all the attention, but the quiet ask the right questions.

    APA: What was the experience of playing with the orchestra?

    Tori Amos: Even in rehearsal, the responsible people have said of Deutsche Grammophon: We need to document this! Something is different, you can see the pieces back together, but they have a very different kind of energy. Only then did the idea of ​​a plate image was shot. But we wanted to not live album of the concert, and we had not even really useful inclusion, because I have learned a lot during his first. I have some that you realize you do not play along with the orchestra can. I come from a world where I can be with my musicians improvise on stage, we agree with a few glances. With an orchestra you can improvise but not that everything has to be identified and rehearsed. The musicians need to know what’s coming.

    APA: Have you ever thought of writing for this new musical situation completely new songs?

    Tori Amos: Yes. In “Gold Dust”, it’s about collecting and preserving memories. It has a kind of logic to go back to the masters to analyze their music and to vary, and then re-engage with their music. 20 years after “Little Earthquakes” it was the right time to go back to the crucial intersections on my way and to think about what happened there. Before I can continue, I need to orient myself, where I come from. We will arrange for the tour a couple of “Night of Hunters” pieces for large orchestra.

    APA: Will there be more dates of the new tour as the few concerts in Belgium, London, Berlin and Warsaw, which have been announced so far. Come therefore to Vienna?

    Tori Amos: No. Orchestra back and herzufliegen is a big deal. In total, there are around 60 people. Unless Bernie Ecclestone wants to adopt me. Then we can talk about it again.

    APA: How have you gone in your reunion with yourself?

    Tori Amos: I think I was able to study the different phases and styles of my compositions well. And I’ve also noticed that I did not used to be much laughter. I was quite courageous, but I could very easily fallen into great sadness. Today I am very happy mother of a British girl and I can very quickly get out of such moods – simply by I watch my husband and my daughter. Fathers and daughters can have a great relationship. Its based more on fun and excitement than on common technical authority. My own relationship with my father was on-and-down quite a. But my father, after all believed in women’s rights and the fact that women should decide over their own bodies. A Methodist minister that was pretty progressive.

    APA: Do you think that the situation for young women is easier today than at the beginning of your career, when you came in with your songs for women’s rights?

    Tori Amos: In some ways yes, progress has been made. But I always tell people how bad is the situation in prostitution and human trafficking. I’m still part of the (co-founded by her, note) Women’s Emergency Network and the information with which we are confronted here, show us that this is not in Mumbai or anywhere else happened, but everywhere, in New York City as well as in Europe. And certainly in Vienna. Everywhere advised women in slave-like dependency and do not know how they can opt out. And in the 21 Century! Many women come to me and talk about their personal relationship with some of my songs, and that they had opened their eyes.

    APA: Would not just this finding suggest after two concept albums with old material again to write new songs and to reflect on these things?

    Tori Amos: That’s true, but if you have worked with the music of the great masters, you have to re-orient to go before one can. If you want to advance to the fourth dimension, one must first have everything under control. But the next rocket launch will be the musical “The Light Princess,” I write for the National Theatre (London, Note). It is both a fairy tale, but must girls and young women of today are interested. That’s a challenge. The book dates from the 19th Century, with a completely different perspective on women. We have been working for five years because Samuel Adamson, who has co-written the lyrics to me, is the author. As soon as you return I’ll be sitting on the compositions of this. 2013, a premiere date to be announced. But it is a big deal, because that is on the legs, the joint work of many people.

    APA: You seem like this situation – not just you alone with the piano?

    Tori Amos: It’s a very different experience. But when composing there is always a level of loneliness. I try to visit the Muses, but I can not just knock on their door and say: Hey, it would suit me just. That would be easier. Today I have several roles – wife, mother and artist. One can not but three parts. When you write, you have to sharpen his pencil properly and put unpleasant things under the microscope. A child would like a supportive, loving mother, not criticizing everything – so I pull myself back sometimes just. That’s why I travel a lot. Cornwall is home to Mark, he is British. Tash, our daughter attended the school in London.

    APA: Do you feel yourself as an American or British?

    Tori Amos: I am American, not a question. I have no rights in the UK. I’m just a guest here. But for me, be true. Mark and I have a “bikontinentale” relationship – perhaps the secret of a good marriage.

    APA: You recently also founded his own record label, “Transmission Galactics”. Apparently, you believe in the future of music publishing?

    Tori Amos: I believe in the future artistic development. It does, however, hardly anyone the time. Labels do not want to invest in something that does not bring immediate money. “Transmission Galactics” is a collective of a few people. There’s still in its infancy. The idea is no pressure to give artists time to develop and to support them.

    (Interview conducted by Wolfgang Huber-Lang/APA)